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Shiatsu bei Krebs
Krebs ist die Bezeichnung für alle
Tumorerkrankungen, die aus einer ungezügelten Vermehrung
bösartiger Zellen in einem oder mehreren Körperorganen oder –geweben
resultieren. Der Ausgang der Erkrankung hängt davon ab, wo sich
der Tumor befindet, in welchem Stadium die Erkrankung erkannt
und behandelt wird und wie gross das Selbstheilungspotential des
Krebskranken ist – dazu gehört auch der Wille, gesund zu werden.
Die Rolle des Shiatsu bei
Krebserkrankungen besteht nicht darin, den Krebs zu „behandeln“,
sondern die allgemeine Vitalität des Patienten zu stärken. Ist
unser Energiepotential höher, so sind wir besser in der Lage,
mit Belastungen aller Art fertig zu werden.
Wenn Sie Krebs haben und sich für
eine Shiatsu-Behandlung entscheiden, sollten Sie es tun, um Ihr
Ki zu stärken und nicht erwarten, dass Shiatsu den Krebs heilt.
Shiatsu kann hier keine Heilungsfunktion beanspruchen. Welche
zusätzlichen Behandlungen Sie auch in Betracht ziehen, sie
sollte immer in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen.
Schliesslich kann nur er den Behandlungserfolg messen.
Bei einer Krebserkrankung werden
leichte, stützende Berührungen statt intensiver Techniken auf
speziellen Druckpunkten angewandt. Jeder Krebspatient muss
selbst beurteilen, ob Shiatsu ihm gut tut und er sich nach einer
Shiatsu-Behandlung körperlich oder seelisch besser fühlt.
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