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Shiatsu bei
Stress
Die meisten Menschen sind Stressfaktoren ausgesetzt, die sie
daran hindern, bei bester Gesundheit zu bleiben. Das ist nicht
allein unser Fehler als Individuen, denn selbst wenn wir auf die
richtige Weise essen, arbeiten, schlafen und unsere Freizeit
gestalten, sind wir immer noch extremen Stressfaktoren und
Schadstoffen ausgesetzt, die unsere natürlichen
Selbstheilungskräfte schwächen. Stress und Anspannung sind gang
und gäbe, und die meisten Menschen haben Stress zu genüge am
eigenen Leib erfahren, so dass sich eine detaillierte
Beschreibung der vielen negativen Auswirkungen von Stress
erübrigt. Wir brauchen uns also lediglich ins Gedächtnis zu
rufen, dass Müdigkeit, Frustration, Reizbarkeit und eine erhöhte
Anfälligkeit für Erkrankungen mit einer übermässigen
Stressbelastung Hand in Hand gehen.
Stress ist an sich nicht
grundsätzlich problematisch. Stress kann positiv sein, unsere
Reaktionsfähigkeit steigern und uns anspornen, höhere Ziele zu
erreichen. Was dagegen schwer auf unseren Schultern lastet und
unsere Abwehrkräfte schwächt, ist der nicht enden wollende
Dauerstrasse.
Zu den Faktoren, die die
Auswirkungen von Stress verstärken, zählt mangelnde
Unterstützung von anderen Menschen. Der viel zitierte Spruch
"Geteiltes Leid ist halbes Leid" ist sicher richtig. Shiatsu ist
mehr als eine Behandlung bestimmter Druckpunket:
Shiatsu ist
Kommunikation und Unterstützung durch Berührung.
Von einem anderen menschlichen Wesen
berührt zu werden, das uns Anteilname zeigt und eine Beziehung
zu uns herstellt, ist in sich selbst stressbekämpfend. Dadurch
wird das parasympathische Nervensystem aktiviert, das dafür
zuständig ist, uns zu beruhigen. In Stresssituationen wird das
sympathische Nervensystem aktiviert, das die Ausschüttung von
Adrenalin anregt und uns darauf vorbereitet, auf
Herausforderungen zu reagieren. Wenn wiederkehrende
Stresssituationen jedoch nicht durch entspannende Massnahmen
ausgeglichen werden, steht der Körper durch die
Aktivierung des sympathischen Nervensystems letztendlich unter
ständiger Hochspannung. Dies äussert sich in
Muskelverspannungen, Ängstlichkeit und Schlaflosigkeit und führt
schliesslich zu einem Hormondefizit im Nebenierenmark, wie die
Energiespeicher nicht mehr adäquat aufgefüllt werden können.
Die negativen Auswirkungen von
Stress können folglich mit Shiatsu vermindert werden, denn indem
man unaufdringliche Berührungen anwendet, die
Einfühlungsvermögen und Mitgefühl vermitteln, fördert man
Entspannung und Loslassen.
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